Das Horoskop

Die Stunde beobachten - so in etwa lässt sich dieses arg gebeutelte Wort übersetzen.

Cogito ergo sum, ich denke, also bin ich. Dieser Satz vom Philosophen Rene Descartes hat die Welt der Mystik und die der Wissenschaft vor rund 350 Jahren entzweit. Bis zu dieser Zeit war es sonnenklar, dass zum Astronomiestudium die Astrologie gehört, Mathematik war ohne astrologischen Hintergrund nicht denkbar – nicht ohne Grund galt die Astrologie vor dem Zeitalter der (ironischerweise) Aufklärung als Königin der Wissenschaften, war sie doch die einzige Disziplin, die fähig war, alles mit Allem zu verbinden und so alle Wissenschaftszweige integrierte. Heute, nach dreieinhalb Jahrhunderten analytischer Wissenschaft, die uns zweifellos unzählige materielle Fortschritte bescherte, stehen wir vor einem intellektuellen Scherbenhaufen. Denn mittlerweile hat die Quantenphysik die grundlegenden Axiome der Astrologie „wie unten, so oben“ und „Alles ist mit Allem verbunden“ wissenschaftlich bewiesen und widerlegt sich damit sozusagen selbst. Es geht nicht um gut oder böse, sondern ich denke, die Zeit ist reif für ein Miteinander von Wissenschaft und Mystik, um die aktuellen Probleme der Menschheit lösen zu können, die ohne ganzheitliches Denken garantiert in einer Sackgasse enden. Sei es die Klimakatastrophe, die aktuelle Pandemie oder die Flüchtlingskrise, die sich mit aktuell 82 Millionen Menschen, die auf der Flucht sind, auf einen neuen Höhepunkt befindet – Lösungen finden wir nur gemeinsam, im Wissen, dass wir alle miteinander verbunden sind und alle verantwortlich sind für den Gesamtzustand der Menschheit und des Planeten.

 Das Horoskop ist wie eine Photographie des Himmels, wie er an einem bestimmten Zeitpunkt ausgesehen hat. Die Astrologie geht von einem Sinn hinter den Dingen aus, gemäss dem Gesetz : "wie unten, so oben, wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos.



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